DSL Zeittarif
Zeittarife sind ein einfaches Tarifmodell - schließlich kennt man das Internetsurfen mit einer Modem- oder ISDN-Verbindung auch nicht anders. Sie kaufen jeden Monat eine bestimmte Anzahl an Stunden und können diese "versurfen".
Zeittarife berechnen sich - wie der Name schon sagt - nach der Zeit, die Sie online sind. Berechnet wird also die Verbindungsdauer mit dem Online-Provider. Dabei ist es in der Regel egal, wie viele Daten Sie während dieser Zeit abrufen - sie können also beliebig viele Dateien (MP3, Filme, Software etc.) und Internetseiten downloaden bzw. abrufen.
Zumeist zahlen Sie an Ihren Provider eine Monatspauschale, die eine bestimmtes Stundenkontingent abdeckt. Im Rahmen dieser Freistunden fallen keine weiteren Kosten an. Überschreiten Sie das durch die Grundgebühr abgedeckte Freikontingent, dann wird Ihre zusätzliche Online-Zeit in der Regel nach den weiteren Verbindungsminuten abgerechnet.
Zeittarife eignen sich für Surfer, die in etwa wissen, wie viele Stunden sie pro Monat im Internet verbringen. Wer beispielsweise einen Tarif mit 40 Freistunden auswählt, kann jeden Tag etwa eine Stunde online gehen. Wie beim Internetzugang mit ISDN oder Modem muss man also auf die Uhr schauen, um die Verbindungsentgelte kontrollieren zu können. Eine permanente Internetverbindung ist innerhalb eines Zeittarifs also nicht möglich.
Wenn Sie das monatliche Kontingent an Freistunden nicht komplett aufbrauchen, werden die nicht "versurften" Stunden in den meisten Fällen nicht (!) in den nächsten Monat übertragen.
Wenn Sie einen Router einsetzen, sollten Sie darauf aufpassen, dass dieser die Online-Verbindung mit dem Provider nach einer von Ihnen definierten Leerlaufzeit - sprich: ohne jedwede Datenübertragung - trennt. So vermeiden Sie etwaige Mehrkosten.
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