T-DSL - der erste DSL-Anschluss in Deutschland
T-DSL war das DSL-Angebot der Deutschen Telekom, genauer gesagt der Festnetzsparte T-Com, die heute unter "T-Home" firmiert (siehe neues Logo). Die ersten DSL-Anschlüsse wurden ab Juli 1999 in diversen deutschen Großstädten geschaltet, beispielsweise in Frankfurt/Main, Hamburg, Berlin und München.
Infos zu T-DSL
Bis zum Juli 2004 wurde T-DSL ausschließlich von der Telekom angeboten. Seither aber können auch andere Provider den Breitbandzugang unter eigenem Namen anbieten. Diese Vorgehensweise nennt man Resale, also Wiederverkauf. Die Mitbewerber der Telekom kaufen deren Produkt ein und vermarkten es als eigenen Zugang. Hintergrund dafür ist vor allem die festere Kundenbindung, da der Kunde sowohl den DSL-Anschluss als auch den DSL-Tarif aus einer Hand erhält. Nachteil: Tarif und Anschluss sind aneinander gebunden - kündigt man den Tarif, kann man auch gleich einen neuen DSL-Anschluss beantragen, was zu Ausfallzeiten führt. Auch der Support ist zeitaufwändiger, denn der Resale-Anbieter muss technische Fragen mit der T-Com klären. Ungeachtet dessen ist die Mehrzahl der heutigen DSL-Anschlüsse ein Resale-Anschluss.
T-DSL war 1999 768 kbit/s schnell - zwölf Mal schneller als der Internetzugang mit einem ISDN-Modem. Im Laufe der Jahre führte die Telekom die schnelleren Anschlussgeschwindigkeiten 1000, 2000, 3000, 6000 und schließlich auch 16.000 an, letzteres auch bekannt als ADSL2+ (ADSL Zwei Plus).
Im Jahr 2006 war T-DSL für 92,6 Prozent aller Anschlusskunden von T-Com verfügbar. Mit neuen Techniken will die T-Com weiteren Kundenkreisen im gesamten Bundesgebiet die Breitbandkommunikation erschließen und damit den Versorgungsgrad weiter erhöhen.
Wer kein DSL über die Telefonleitung bekommen kann (so genanntes "terrestrisches DSL"), kann auch DSL via Satellit bestellen. Damit bietet die Telekom ihren Kunden zusätzlich zum leitungsgebundenen DSL eine satellitenbasierte Produktvariante an, die uneingeschränkt verfügbar ist.