Surfen im Ausland ohne hohe Internet-Kosten
Wer im Urlaub das mobile Internet nicht missen möchte, sollte sich vor der Reise Gedanken um die Kosten machen. Diese können je nach Surftarif und abhängig vom Urlaubsziel sehr unterschiedlich sein. Wie Sie mögliche Kostenfallen und Roaminggebühren beim Surfen im Ausland umgehen können, lesen Sie hier.Surfen im Ausland: Vorab informieren und genau hinsehen!
Wer im Ausland surft, kann horrende Rechnungen verursachen, die dann kurze Zeit später ins Haus flattern. Wenn der Laptop mit ins Reisegepäck gehört, sollte man sich vorab also gründlich informieren, wie viel das Surfen im Ausland im jeweiligen Tarif kostet. Es unterscheiden sich aber nicht nur die Preise, sondern auch die Taktung der Tarife.
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Kosten für das Surfen im Ausland im Vergleich
Im direkten Vergleich der vier großen Anbieter ist die Deutsche Telekom zusammen mit E-Plus innerhalb der EU am günstigsten. Hier sollte man beachten, dass Ländern wie Kroatien und die Schweiz nicht zur EU gehören und damit andere Preise fürs Surfen gelten. o2 kann sich dagegen mit der für Verbraucher günstigsten Taktung in Zehn-KB-Schritten rühmen. In Ländern wie den USA oder Türkei kann der MB-Preis das Doppelte bis Zehnfache der Preise innerhalb der EU betragen. So können beim Surfen im Ausland schnell dreistellige Summen entstehen.
Roamingkosten beim Surfen im Ausland umgehen
Unser Tipp für günstiges Surfen im Ausland: Eine ausländische SIM-Karte benutzen. Je nach Reiseziel lohnt sich diese schon bei wenigem Gebrauch. Einfach den Surfstick einstecken und im Urlaub statt der eigenen eine ausländische SIM-Karte verwenden. So lassen sich schnell einige Euro sparen. Immerhin sollte man bedenken, dass der Normalpreis für einen MB innerhalb Deutschlands bei 24 Cent liegt, im Ausland die Preise für das Surfen aber meist erst bei einem Euro anfangen. Wichtig: Die ausländischen SIM-Karten funktionieren nur in einem Surfstick ohne SIM- oder Netlock.
Es gibt auch in Deutschland Anbieter für ausländische SIM-Karten. Die Karte kostet dann zwar meist recht viel, dafür bezahlt man aber nur einen Bruchteil des deutschen Datenpreises für das Surfen im Ausland. Man kann sich natürlich auch eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters vor Ort kaufen. Jedoch muss diese Variante nicht die günstigste sein. Wichtig ist, dass man sich die Preise für das Surfen im Ausland vorher genau anschaut, besonders wenn man vorhat, häufiger das mobile Internet zu nutzen.
Kostenobergrenze beim Surfen im EU-Ausland
Außerdem gibt es seit Juli 2010 eine gesetzliche Kostengrenze für das Surfen im Ausland. Dieses Limit gilt EU-weit und liegt bei 50 Euro im Monat plus der jeweiligen Mehrwertsteuer – das sind also knapp 60 Euro in Deutschland. Wenn diese Grenze erreicht ist, wird der Zugang eingestellt, es sei denn man besteht darauf, dass die Session nicht beendet wird. Die Grenze kann auch beim jeweiligen Anbieter verschoben oder wahlweise auch ganz aufgelöst werden.