Wie man Onlinekosten überschaubar hält
In Zeiten der DSL Flatrate ist es für viele User kein Thema mehr, ihre Onlinekosten auf ein überschaubares Maß zu begrenzen. Denn die heute gängigen Pauschaltarife haben zum einen niedrige Grundgebühren, und zum anderen wissen die User durch die festen Kosten jeden Monat aufs Neue, wie viel am Monatsende anfällt.
Da die monatlichen Fixpreise für Breitband Flatrates so stark gefallen sind, kann sich heute auch ein Durchschnittsuser eine Flatrate leisten, der sich früher mit einem Volumentarif oder einem DSL by Call Angebot beschieden hätte. Die heutzutage entstehenden Onlinekosten sind also in aller Regel gut kalkulierbar.
Onlinekosten können ohne Flat schnell ausufern
Anders sieht es hingegen aus, wenn man sich einen Volumentarif bestellt hat oder nach Minutenpreis surft. Für Wenignutzer werden auch solche Tarifmodelle auf dem deutschen Breitbandmarkt noch angeboten. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn man wirklich nur einmal pro Woche seine Mails checkt und vielleicht noch eine kurze Online-Recherche startet. Dafür braucht man keine Flatrate. Allerdings sollten die User solcher Tarife bedenken, dass ihre Onlinekosten richtig ausufern können, wenn es mal einen Monat lang anders läuft - beispielsweise, weil man Büroarbeit mit nach Hause nimmt oder ein größeres Projekt plant. Da die Minutenpreise in den kleinen DSL Tarifen oft sehr hoch sind, sollte man aufpassen, dass man sein Budget möglichst nicht überschreitet.
Traffic: Auf für den Provider sind Onlinekosten ein Thema
Doch auch als Nutzer einer Flatrate kann man unter Umständen Probleme mit seinen Onlinekosten bekommen. Das kann dann der Fall sein, wenn der eigene Provider ein wachsames Auge darauf hat, wie viel Traffic man verbraucht. Manche Provider begrenzen den Traffic nämlich, wenn auch nie mit fixen Angaben. Wer Monat für Monat permanent im Netz ist und vielleicht sogar regelmäßig Filme herunterlädt, kann da schnell an die Toleranzgrenzen des Anbieters kommen. Denn nach wie vor ist eine Flatrate eine Mischkalkulation, die nur dann aufgeht, wenn manche weniger als gedacht und nur wenige mehr als gedacht surfen. So wird der Begriff Flatrate plötzlich ganz dehnbar.
News zu Onlinekosten
Der Kölner Regional-Carrier NetCologne hat zum 1. August neue DSL-Tarife eingeführt. Es gibt jetzt vier Zeit- bzw. Volumentarife, davon zwei ohne Grundgebühren, auch sind die Flats merklich im Preis gesenkt worden.
Der Münchner Internet-Provider pi.Linx startet Mitte August mit einem bundesweiten DSL-Angebot. Zusätzlich bietet das Unternehmen auch Internet-by-Call-Tarife an, davon einen auch bundesweit.
Progressives Konzept: Shoppen ohne Zeitdruck - einschließlich aller Telefonkosten.