
Wie man über Komplettanbieter billiger telefoniert
Wer ein Komplettpaket aus DSL- und Telefonanschluss nutzt, hat häufig mit ziemlich hohen Telefontarifen zu kämpfen, gerade zum Handy und ins Ausland. Doch die hohen Preise lassen sich umgehen, auch bei alternativen Anbietern.
Düsseldorf (red) - Nicht nur zur Weihnachtszeit überbieten sich DSL- und Kabelnetz-Betreiber mit günstigen Preisen für Komplettpakete aus Telefonie und Internet. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Telefon-Flatrates in aller Regel nur Festnetzgespräche abdecken; Mobilfunk- und Auslandsanrufe müssen separat gezahlt werden. Da ein Ausweichen auf Call-by-Call nur bei Komplettpaketen der Telekom möglich ist, gilt es, Alternativen zu finden. Neben der Möglichkeit des Vorwählens von Callthrough-Nummern lassen sich auch netzunabhängige VoIP-Provider wie zum Beispiel sipgate heranziehen.
Callthrough-Vorwahlen und VoIP-Tarife wie sipgate, Skype oder sipkom lassen sich über jeden Breitbandanschluss nutzen und auch speziell für Mobilfunk- und Auslandstelefonate einsetzen. Viele dieser VoIP-Anschlüsse sind grundgebührfrei, so dass nur dann zusätzliche Kosten anfallen, wenn man tatsächlich telefoniert. Meist telefoniert man über die Alternativanbieter deutlich günstiger als über den Anbieter des Komplettanschlusses. Beispiel: sipgate berechnet für Anrufe in die deutschen Mobilfunknetze 14,9 Cent pro Minute, bei DSL- und Kabelnetzbetreibern können bis zu 29,9 Cent je Minute anfallen.
Wer permanent günstiger und dabei normal über das Haustelefon telefonieren möchte, kann in seinem Router "Wahlregeln" einrichten, die mit wenigen Klicks hinterlegt sind. Hierzu werden die Netzvorwahlen (0171, 0163, 0043 etc.) einfach dem Alternativanbieter zugewiesen. Anrufe in die Mobilfunk- und ausgewählten Auslandsnetze werden daraufhin nicht über den Komplettanbieter, sondern automatisch beispielsweise über sipgate aufgebaut.
VoIP-fähige Router-Modelle mit Wahlregelfunktion sind unter anderem: AVM Fritz!Box, D-Link Horstbox, T-Com Speedport, T-Com Eumex oder DrayTec Vigor.
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