
Wie das Innenleben eines Surfsticks aussieht
Man sieht sie immer öfter, doch wie funktionieren sie eigentlich, die kleinen Datenwunder? Schnell wird klar: Das Innenleben eines Daten-Sticks ist gar nicht so viel anders aufgebaut als das eines Handys.
Düsseldorf/Eschborn (red) - Die Nutzung mobiler Datendienste mit Note- und Netbooks erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Allein bei Vodafone (www.vodafone.de) stiegen die Datenumsätze im vergangenen Jahr um 21 Prozent. Die Gründe dafür sind attraktive Datentarifangebote, aber auch der einfache Umgang mit USB-Modems, den sogenannten Daten-Sticks oder Surfsticks. Die mobilen Modems funktionieren wie ein Handy und ermöglichen den schnellen Internetzugang per tragbarem Computer überall aus dem Mobilfunknetz.
Der Daten-Stick ähnelt einem Speicher-Stick und wird ebenfalls in den USB-Eingang des Net- oder Notebooks eingesteckt. Wenige Sekunden später ist man im Netz und kann überall aus dem Mobilfunknetz E-Mails per Note- oder Netbook senden und empfangen oder im Internet surfen. Treiber und Software starten automatisch. Aber wie stellt ein Daten-Stick den Zugang zum Internet her?
Ein Daten-Stick beziehungsweise das USB-Modem ist ähnlich wie ein Handy aufgebaut. Der Zugang ins Internet erfolgt also wie bei einem Telefonat. Im Inneren des Modems befinden sich ein Chip-Set, Elektronik-Elemente, der Antennenanschluss und eine Handykarte. Damit baut das USB-Modem eine Verbindung mit dem Mobilfunknetz auf und sorgt für den Datentransfer.
Bis zu aktuell 7,2 Megabit pro Sekunde sind mit einem USB-Modem beim Empfang von Daten per HSDPA möglich. Vodafone, T-Mobile und Co. bieten verschiedene Daten-Sticks für Windows- und Mac-Betriebssysteme an. Auch Discounter wie Fonic, Tchibo oder Aldi haben Surfsticks und Datenpakete im Programm.
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