
Was bei der WLAN-Nutzung wichtig ist
Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs müssen Internetznutzer ihr WLAN durch ein persönliches Passwort vor unberechtigten Zugriffen schützen. Doch es gibt noch andere Tipps, mit denen man auf Nummer sicher geht.
Ingolstadt (ddp/red) - Laut dem Urteil haftet man, falls über das Funknetzwerk durch Dritte beispielsweise urheberrechtlich geschützte Werke heruntergeladen oder verbreitet werden. Um das WLAN wirksam vor Missbrauch zu schützen, sollten Nutzer die WPA2-Verschlüsselung mit dem Standard AES aktivieren, raten Experten wie vom russischen IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab.
Die beiden älteren Verschlüsselungsstandards WEP und WPA gelten als weniger sicher. Die Sicherheit erhöht zudem die Verwendung eines Passworts, das sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthält und mindestens sieben Zeichen lang ist. Ratsam ist ein regelmäßiger Austausch des Passworts. Hilfreich ist auch, die Übertragungsrate am WLAN Router auf "niedrig" zu stellen, um die Reichweite zu senken.
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