
Vodafones LTE-Ausbau wirkt sich auf DSL-Service aus
Die deutsche Vodafone-Tochter prüft die Ausgliederung von Teilen ihres DSL-Kundendienstes in Essen und Eschborn. Das hat ziemlich direkt mit dem Ausbau der LTE-Technik zu tun.
Frankfurt/Main (dapd/red) - Davon betroffen wären 600 Mitarbeiter, die von anderen Firmen übernommen würden, sagte ein Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG hatte gewarnt, Vodafone (www.vodafone.de) wolle "bundesweit 600 Stellen streichen".
Der britische Handykonzern, der in Deutschland 12.000 Mitarbeiter beschäftigt, hatte zuletzt die Mobilfunktechnologie LTE ausgebaut. Dadurch war der Arbeitsbedarf für Kundendienste im DSL-Geschäft zurückgegangen. Der Chef von Vodafone Deutschland, Fritz Joussen, hatte klargestellt, dass der mobil einsetzbaren Funktechnologie aus seiner Sicht die Zukunft gehört und dass man ganz klar dorthin die Priorität legt.
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