
Vodafone will flächendeckend schnelles Internet bis 2013
Binnen eines Jahres will Vodafone mit der neuen, superschnellen Funktechnik LTE auch die letzten weißen Flecken in Deutschland von der Karte löschen. Auf dem Lande könne man dann mit bis zu fünf Mbit pro Sekunde mobil surfen.
Frankfurt am Main (red) – Das verkündete Vodafone-Chef Friedrich Joussen im einem Interview mit der "FAZ" (Frankfurter Allgemeinen Zeitung).
So sollen bis Mitte nächsten Jahres die bislang unterversorgten Gebiete durch die superschnelle Mobilfunktechnik Long Term Evolution (LTE) an das mobile Internet angeschlossen werden. Bundesweit soll die neue Breitbandtechnologie bis 2013 im gesamten Netz von Vodafone verfügbar sein.
Joussen kündigte an, zügig allen GSM-Basisstation mit der neue Technik für LTE hochzurüsten – beginnend in den Regionen, in denen bisher kein breitbandiger Internetzugang zu bekommen ist. Vodafone nutzt dazu die 800-MHz-Frequenzen aus der digitalen Dividende. Bei der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur vor einigen Wochen hatte der Netzbetreiber sich für rund 1,4 Milliarden Euro Frequenzen gesichert, die für den Ausbau des mobilen Internets in ländlichen Gebieten genutzt werden sollen.
Die neuen Frequenzen bieten nicht nur eine größere Reichweite, sondern auch eine bessere Gebäudedurchdringung. Auf dem Ländle – und damit quasi überall – sollen so Bandbreiten von bis zu fünf Mbit/s erreicht werden. In Großstädten werden laut Joussen Surfgeschwindigkeiten von 70 Mbit/s möglich sein.
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