
Vodafone testet das mobile Internet von morgen
In Würzburg werden fast im gesamten Stadtgebiet Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s im Downlink angeboten. Dazu hat Vodafone gemeinsam mit Arcor alle Mobilfunk-Basisstationen über Glasfaserkabel an das Kernnetz angebunden.
In Würzburg hat Vodafone - nach Angaben des Anbieters nahezu im gesamten Stadtgebiet - ein mobiles Breitbandnetz mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde auf die Beine gestellt. Möglich wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit der konzerneigenen Festnetztochter Arcor. Denn die Anbindung der Mobilfunk-Basisstationen an das Kernnetz wird über Glasfaserkabel realisiert. So können sehr große Datenmengen schnell abgeführt werden. Noch in diesem Jahr soll sowohl im Down- als auch im Uplink die Geschwindigkeit an zahlreichen Standorten in Deutschland erhöht werden.
Mit der nächsten Ausbaustufe von HSDPA und HSUPA sollen die Kunden an HotSpots im gesamten Bundesgebiet noch in diesem Jahr Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde im Downlink und von bis zu 5,8 Megabit pro Sekunde im Uplink nutzen können. Vom schnellen Uplink durch HSUPA profitieren alle, die große Datenmengen auch unterwegs versenden möchten. Ein mit dem Handy geschossenes Foto kann mit HSUPA oft schneller verschickt werden als über gewohnte DSL-Verbindungen, und auch Videokonferenzen lassen sich dank HSUPA in hoher Qualität durchführen.
Derzeit können Vodafone-Kunden in über 2.250 Städten und Gemeinden im Bundesgebiet UMTS mit Übertragungsraten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde im Downlink und 1,45 Megabit pro Sekunde im Uplink nutzen. Damit erreicht Vodafone rund 80 Prozent der Bevölkerung. Höhere Übertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde sind an rund 350 Hotspots an Messen, Flughäfen, Bahnhöfen etc. verfügbar, und nun auch in ganz Würzburg. Für den schnellen Upload von Dateien mit Datenraten von bis zu 1,45 Megabit pro Sekunde ist HSUPA in allen mit UMTS-/HSDPA-abgedeckten Gebieten verfügbar.
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