
Vodafone räumt Arcor noch eine Galgenfrist ein
So lange der DSL-Marktanteil von Arcor wächst, soll die Marke nicht aufgegeben werden, so Vodafone-Deutschland-Chef Joussen am Wochenende. Mittelfristig sollen die zwei Marken Arcor und Vodafone aber eins werden und in Vodafone übergehen.
Düsseldorf (red) - Nach dem Medienberichten der vergangenen Woche, wonach der Mutterkonzern Vodafone seine Festnetztochter Arcor schon recht bald mit der eigenen Marke vom Markt nehmen möchte, versucht Vodafone-Deutschland-Chef Joussen nun die Gemüter zu beruhigen. Wirklich korrigiert wurden die Berichte indes nicht. Allerdings betonte Joussen, dass man die Marke Arcor noch so lange weiterleben lassen wolle, wie sie dem Konzern nützlich sei. Derzeit liegt der Marktanteil Arcors bei knapp 14 Prozent.
Laut einem Bericht von "Welt Online" soll Joussen mit Bezug auf die Marke Arcor gesagt haben: "Solange sie uns beim DSL-Wachstum weiterhilft, werden wir sie natürlich nicht vom Markt nehmen." Einem von Mitarbeiterseite befürchteten Arbeitsplatzabbau in Folge der Zusammenlegung der Marken trat Joussen entgegen, allerdings ohne sich festzulegen: "Wenn ich irgendwann einmal 20 Prozent Marktanteil haben will, brauchen wir eher mehr als weniger Mitarbeiter", so Joussen.
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