
US-Konzern Liberty Global übernimmt Unitymedia
Im zweiten Anlauf ist dem US-Medienkonzern der Eintritt in den deutschen Kabelmarkt gelungen. Mit Unitymedia übernimmt Liberty Global den zweitgrößten deutschen Kabelanbieter, der gleich in mehreren wirtschaftlich bedeutsamen Regionen vertreten ist.
Englewood, Colorado (red) - Der US-Medienkonzern Liberty Global, Inc (LGI) hat den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia (www.unitymedia.de) übernommen. LGI hatte schon vor sieben Jahren versucht, alle sechs ehemaligen Telekom-Kabelnetze aufzukaufen, wurde damals aber vom deutschen Kartellamt ausgebremst. Der Abschluss der jetzt beschlossenen Transaktion wird für die erste Jahreshälfte 2010 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die relevanten Wettbewerbsbehörden.
Das Verbreitungsgebiet des Unitymedia-Kabelnetzes erreicht ungefähr 8,8 Millionen Haushalte und deckt zehn der zwanzig größten Städte in Deutschland ab, darunter Köln, Düsseldorf und Frankfurt. Zum 30. September 2009 hatte Unitymedia 4,5 Millionen Basiskabelanschlusskunden und 1,9 Millionen Abonnenten von neuen Diensten (digitales Fernsehen, Privatkunden-Breitband-Internet, Geschäftskunden mit Internet-Multimediaanschluss und Telefonie). Mit dem Kauf von Unitymedia erreicht LGI dann 40 Millionen Kabelhaushalte weltweit.
- Kabel BW hat jetzt eine halbe Million Internetkunden
- Telekom: Erneut Kundenzuwachs beim IP-Fernsehen
- Telekom-Hardware für kabelloses Internetfernsehen
- Unitymedia bringt Turbo-Internetflatrate mit 120 Mbit/s
- Kabel DSL dank hoher Bandbreiten weiter im Aufwind
- Receiver für zeitversetztes Fernsehen bei Kabel BW
- Unitymedia belohnt DSL-Wechsler mit Gratismonaten
- Kabel DSL wächst im ersten Halbjahr 2009 weiter stark
- IPTV über die Telekom künftig unter 30 Euro möglich
- Kabel BW bietet Doppel-Flatrate 20 Euro billiger an
Leserumfrage