
Über 2,6 Millionen DSL-Kunden surfen mit Arcor
Arcor konnte im vergangenen Geschäftsjahr über 100.000 DSL-Anschlüsse mehr verkaufen als der große DSL-Konkurrent United Internet und verzeichnet jetzt insgesamt 2,6 Millionen DSL-Kunden. Weiter wachsen will Arcor vor allem mit dem Weiterverkauf von Anschlüssen.
Der Eschborner Anbieter Arcor, der gerade vom Mobilfunker Vodafone komplett übernommen wurde, hat seine Position als führender alternativer Festnetzanbieter im Geschäftsjahr 2007/08 behauptet. Gleichzeitig konnte das Unternehmen den Rückstand auf den DSL-Konkurrenten United Internet verringern. Von April 2007 bis März 2008 legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro zu. Beim Ergebnis vor Steuern erzielte Arcor (www.arcor.de) einen Anstieg um 62 Millionen auf 456 Millionen Euro.
Das Unternehmen profitierte erneut vom anhaltenden Breitband-Boom. So konnte Arcor die Zahl der DSL-Kunden bis Ende März 2008 auf über 2,6 Millionen erhöhen, was ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Mit 565.000 DSL-Neukunden sei Arcor schneller als alle anderen alternativen Wettbewerber gewachsen, betonte Arcor-Chef Harald Stöber.
Für die Zukunft setzt Arcor weiter auf Infrastrukturwettbewerb. Das Unternehmen kann derzeit 66 Prozent der deutschen Haushalte Komplettpakete aus DSL- und Sprachanschluss auf Basis seines eigenen Netzes anbieten. In den kommenden Monaten soll der Netzausbau forciert werden, so dass künftig 70 Prozent der Haushalte an das Arcor-Netz angeschlossen werden können.
Die Infrastrukturstrategie soll auch in Zukunft das Fundament des Arcor-Erfolgs bilden. Kräftiges Wachstumspotenzial sieht Stöber beispielsweise im Ausbau des Wholesale-Geschäftes, bei dem andere Wettbewerber DSL-Anschlüsse von Arcor unter eigenem Namen weiterverkaufen. Trotz der Übernahme soll die Marke Arcor mittelfristig erhalten bleiben. Rückläufig sind die Zahlen im Geschäft mit Call-by-Call und Preselection.
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