
Telekom wird Testsieger in großem DSL-Einrichtungstest
Wer sich einen schnellen Breitbandanschluss für Telefon und Internet anschafft, muss laut Stiftung Warentest oft mit langen Wartezeiten und Problemen bei der Einrichtung rechnen. Nur ein Internetprovider bekam im Test die Note "gut".
Berlin (AFP/cm) - Die Zeitschrift "Test" untersuchte für ihre November-Ausgabe zehn überregionale Internetprovider, von denen jeder zweite nur die Gesamtnote "ausreichend" erhielt. Die Tester bemängelten unter anderem Schwächen bei der Anmeldung und technischen Beratung sowie die mangelnde Transparenz der Angebote. Der Preiskampf gehe offenbar weiter zu Lasten von Leistungsumfang und Service, kritisierten die Tester.
Die Gesamtnote "gut" erhielt nur die Telekom-Festnetztochter T-Home (www.telekom.de). Das Internetangebot der Festnetzsparte der Telekom bietet laut "Test" umfangreiche Zusatzleistungen wie E-Mail-Konto, eine reibungslose Anmeldung und Einrichtung des Anschlusses sowie eine "sehr gute" technische Unterstützung am Telefon. Es ist allerdings auch teurer als die anderen. Bei den Basisleistungen, zu denen Internetverbindung, Verträge, Anmeldung und Einrichtung gehören, schnitten auch die Internetprovider Arcor und Alice mit der Teilnote "gut" ab.
Zwischen Bestellung und Freischaltung des schnellen Breitbandanschlusses verstrichen demnach bei T-Home 14 Tage, während die Testkunden bei anderen Anbietern bis zu 65 Tage warteten. Enttäuscht werden die Kunden nach Angaben der Verbraucherexperten häufig auch bei den Datenraten. Nicht jeder komme demnach tatsächlich in den Genuss der Höchstgeschwindigkeiten, mit denen die Anbieter für ihre Datenübertragung werben. Im Test erreichte nur etwa ein Drittel der Anschlüsse die anvisierten Datenraten um 16 Megabit pro Sekunde. Dabei hängt die maximale Datenrate, die an einem Anschluss zu erreichen ist, vorrangig davon ab, wie gut das jeweilige Netz vor Ort ausgebaut ist.
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