
Telekom will mit neuen Breitbanddiensten punkten
Die Deutsche Telekom will ihre so genannten IP-Dienste wie Musikdownloads stärker ausbauen und insgesamt beim Breitbandangebot, dem Standortfaktor Nummer eins, beständig besser sein als der Wettbewerb.
Hannover (ddp/red) - Der Marktanteil bei diesen trendbestimmenden Angeboten wie Musik- oder Filmdownloads oder dem klassischen T-Online-Geschäft liegt nach Unternehmensangaben derzeit unter zehn Prozent. Perspektivisch solle hiermit doppelt so viel Umsatz generiert werden, sagte Telekom-Deutschlandvorstand Niek Jan van Damme am Montag vor Beginn der Computermesse CeBIT in Hannover.
Als Eckpunkte der Deutschlandstrategie des Unternehmens nannte er Qualitätsführerschaft und ein besseres Breitbandangebot als die Wettbewerber. Breitbandanschlüsse stellten im Moment den Standortfaktor Nummer eins dar, sagte van Damme. Das Telefon werde immer mehr zur Schaltstelle für IP-basierte Dienste. Er hoffe, dass bei der im April anstehenden Frequenzversteigerung für die neue Mobilfunktechnik LTE "ein normales Endergebnis" herauskomme, sagte er. Zu Gebotssummen wollte sich van Damme nicht äußern. Jedoch werde man "nicht zu jedem Preis" mitbieten.
Das Unternehmen kündigte, wie bereits berichtet, eine vereinfachte Paketstruktur des TV-Angebots Entertain an. Ab sofort gebe es mit Entertain Comfort für 44,95 und Entertain Premium für 49,95 nur noch zwei Komplettpakete. Von sechs zubuchbaren Programmpaketen mit nur monatlicher Laufzeit erhoffe man sich eine Beschleunigung der Pay-Landschaft in Deutschland. Das Fußball-Bundesliga-Angebot Liga total! werde von den Kunden zunehmend akzeptiert, hieß es. Zu beobachten sei ein Anstieg der durchschnittlichen Sehdauer auf Smartphones. Bei Liga total sollen die Nutzerzahlen nach Telekom-Angaben in den nächsten Wochen sechsstellig werden.
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