
Telekom schraubt DSL-Neukundenquote auf 59 Prozent
Das zweite Quartal lief für den Ex-Monopolisten gar nicht so schlecht. Weniger Festnetzanschlüsse als zuvor wurden gekündigt, zudem erreichte der Konzern mit 59 Prozent eine beachtliche Neukundenquote bei DSL-Anschlüssen.
Bonn (red) - Die Telekom (www.telekom.de) legte im zweiten Quartal beim Umsatz 7,4 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent. Dank der erstmaligen Einbeziehung der griechischen OTE fiel das Ergebnis etwa besser aus als von Analysten erwartet.
Ziemlich erfolgreich verlief das Geschäft für die Festnetztochter T-Home. Sie erzielte bei den DSL-Nettoneukunden im zweiten Quartal einen Marktanteil von 59 Prozent. Die Kundenzahl beim IPTV-Angebot Entertain wurde auf inzwischen gut 720.000 Verträge hochgeschraubt - was zwar eine deutliche Steigerung im Vorjahresvergleich bedeutet, nach wie vor für den Konzern aber viel zu wenig ist.
Insgesamt verließen im Frühjahr deutlich weniger Kunden als in den Vorquartalen die Deutsche Telekom. So lagen die Anschlussverluste im Festnetz im zweiten Quartal 2009 mit 473.000 um 175.000 unter dem zweiten Quartal 2008. Dies ist der niedrigste Stand seit Ende 2005. Rund 40 Prozent der Anschlussverluste seien überdies nicht wettbewerbsbedingt, sondern rein technisch getrieben durch den Wechsel von Resale-DSL-Kunden auf die All-IP-Plattform.
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