
Telecom Italia baut Glasfasernetz im Erdbebengebiet
Noch immer liegt im italienischen Erdbebengebiet L'Aqulia vieles in Trümmern; der Aufbau geht nur mühsam voran. Doch 183 neu errichtete Gebäude haben jetzt einen Glasfaser-Highspeed-Anschluss bekommen.
L'Aquila/Düsseldorf (red) – Mit Unterstützung des chinesischen Ausrüsters ZTE leistet Telecom Italia einen Beitrag zum Wiederaufbau der durch das Erdbeben vom 6. April 2009 schwer beschädigten italienischen Stadt L'Aquila. Hierzu rüstet das Unternehmen jedes der neuen Gebäude des angeblich erdbenensicheren Projekts mit Glasfaser-Netzinfrastruktur aus.
Im Rahmen der Initiative "L'Aquila Ultrabroadband Project" wurden 183 neu errichtete Gebäude mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen ausgestattet, die Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen sollen. Jede Familie, die eine der 4.600 neuen Wohnungen beziehen wird, könne auf Dienste und Verbindungen zugreifen, die genügend Kapazität für Dienste wie Highspeed-Internet und IPTV böten.
Der Aufbau des neuen Glasfasernetzes in L'Aquila wurde durch eine Kombination von FTTB (Fibre To The Building)- und FTTH (Fibre To The Home)-Architekturen realisiert. Dazu liefert ZTE sowohl die notwendigen Produkte für die optischen Zugangsnetze als auch Produkte für das dahinter liegende Transportnetz. Hierbei wurde eine neue Technologie zur Reduzierung des Stromverbrauchs sowie eine extrem hohe Portdichte eingesetzt, teilten die Betreiber mit.
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