
Skype traut sich an neue kostenpflichtige Dienste ran
Skype hat vor allem deshalb so viele Nutzer, weil die Gespräche der User untereinander kostenlos sind. Neue Umsatzfelder müssen also her, und dahingehend ist man bei Skype derzeit ziemlich aktiv.
Hannover (red) - Wie Skype-Manager Scott Duchslag auf der CeBIT in Hannover sagte, wolle die eBay-Tochter künftig mehr Geld verdienen und setze dabei auf zusätzliche Bezahlangebote. Als Beispiel wurde ein neues Tool genannt, das die Umwandlung von Sprachnachrichten in kostenpflichtige SMS erlaubt. 20 Cent muss der Skype-Nutzer pro SMS für diesen Dienst bezahlen.
Hintergrund: Skype ist zwar der weltweit führende Anbieter von Internettelefonie, doch da alle Gespräche der User untereinander kostenlos sind, müssen andere Umsatzfelder her. Selbst die Businesskunden, die skypen, griffen mehrheitlich auf die kostenfreien Dienste zurück, hieß es. Auf der Handymesse in Barcelona hatte Skype im Februar sein Projekt "Skype Everythere" vorgestellt, das den Zugriff auf Skype über verschiedene Geräte ermöglichen soll, etwa auch vom Autoradio aus.
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