
Schnelles Internet könnte bis zu 250.000 Stellen schaffen
Der verstärkte Einsatz moderner Informationstechnologien kann den deutschen Arbeitsmarkt nach Berechnungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) spürbar entlasten. Demnach könnten bundesweit bis zu 250 000 Arbeitsplätze entstehen.
Berlin (ddp/cm) - Voraussetzung sei, dass jeder dritte Haushalt einen superschnellen Internetanschluss über das Glasfasernetz bekommt. Darüber berichtet "Bild.de" unter Berufung auf den dritten nationalen IT-Gipfel vom Donnerstag in Darmstadt.
Die Experten des Verbands haben dem Bericht zufolge hochgerechnet, dass ein Investitionsvolumen von 15 Milliarden Euro branchenweit zu 50 Milliarden Euro zusätzlichem Umsatz führen würde. Beispielsweise würden die Möglichkeiten für das Arbeiten von zu Hause aus, das Arbeiten per Online-Videokonferenzen oder auch die Übertragung von medizinischen Daten wie Röntgenbilder deutlich verbessert oder überhaupt erst geschaffen.
Weiteres Ergebnis der BDI-Untersuchung: Intelligente Verkehrstechnik wie Leitsysteme oder Wechselverkehrszeichen könnte durch die Vermeidung von Staus 100 Milliarden Euro Kosten im Jahr sparen, die dadurch entstehen, dass jeder Deutsche jährlich rund 60 Stunden im Straßenverkehr feststeckt. Auch in der öffentlichen Verwaltung würde der Einsatz von mehr Informations- und Kommunikationstechnologie dem Bürgern nützen, meldet "Bild.de" weiter: Durch kürzere und automatisierte Verfahren könnten einzelne Gebühren um bis zu 50 Prozent sinken und die Wartezeiten bei Behörden deutlich reduziert werden.
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