
Region Fulda: Bürger müssen weiter auf DSL-Ausbau warten
Mega-Access aus Neu-Anspach hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen wollte 28 Orte bei Fulda mit DSL versorgen, konnte aber bereits im Sommer den Zeitplan nicht einhalten.
Fulda (red) - Das Amtsgericht in Bad Homburg habe bestätigt, dass Mega-Access-Geschäftsführer Klaus Landefeld die Zahlungsunfähigkeit seines Unternehmens erklärt hat, wie die Fuldaer Zeitung berichtet.
Schon seit Sommer habe es Gerüchte um finanzielle Probleme gegeben, wie Dieter Kolb, Bürgermeister von Eichenzell, einräumt. Mega-Access hatte dann versichert, die zunächst für Juli versprochenen Anschlüsse für schnelles Internet in Fuldas Südwesten bis Jahresende fertig zu stellen. Die Probleme seien kein Grund gewesen, bestehende Verträge zu kündigen. Da die Insolvenz nicht ganz überraschend kam, konnte man jedoch einige Maßnahmen ergreifen. Die betroffenen Gemeinden haben bereits dafür gesorgt, dass die technischen Anlagen ihr Eigentum werden. Es ginge kein Geld verloren, nur Zeit, so Bruno Block, Bürgermeister von Hosenfeld.
Es habe bereits Gespräche mit dem Insolvenzverwalter gegeben, erste Firmen hätten bereits Interesse daran gezeigt, das Projekt weiterzuführen. Auch Mega-Access-Chef Landefeld sprach gegenüber Block davon, den Insolvenzantrag möglicherweise wieder zurückziehen zu können. Bis Ende Januar erwarten die Bürgermeister eine Lösung.
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