
Regierung schraubt Kriterien für Breitbandzugang hoch
Künftig soll es Presseberichten zufolge einen neuen Wert geben, ab dem die Regierung offiziell von einem Breitbandzugang spricht. Doch auch dieser Wert gilt unter Experten als zu niedrig.
Berlin (red) - Bislang hat die Bundesregierung offiziell den Standpunkt vertreten, ab der Geschwindigkeit des so genannten "DSL light", also ab 384 Kbit/s, von einem breitbandigen Internetzugang zu sprechen. Künftig soll jedoch erst ab einem Speed von einem Mbit pro Sekunde von Breitband die Rede sein.
Medienberichten zufolge habe ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums auf eine so genannte Kleine Anfrage der Fraktion "Die Linke" entsprechend geantwortet. Mehr Details soll es im Frühjahr geben, wenn sich das Kabinett ausführlich mit der Frage des Breitband-Ausbaus beschäftigen will, hieß es. Unter Branchenexperten gilt jedoch auch eine Geschwindigkeit von einem Mbit als nicht ausreichend, da zum Beispiel das Anschauen von Filmen so nur eingeschränkt möglich sei.
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