
PrimaComs Insolvenz: Was die Kunden wissen sollten
Wie sich in den vergangenen Wochen schon andeutete, ist der vor allem in Ostdeutschland und auch durch Breitband-Internet bekannte Kabelanbieter PrimaCom insolvent. Die Redaktion hat nachgefragt, womit die Kunden rechnen müssen.
Berlin/Mainz (ddp/red) - In den deutschen Kabelmarkt ist wieder Bewegung gekommen. Der Kabelnetzbetreiber PrimaCom hat am Montag den Gang in die Insolvenz angekündigt. Das Unternehmen teilte mit, dass die Verhandlungen zwischen den Hauptgesellschaftern und den Kreditgebern gescheitert seien. Die Kreditgeber hatten zuvor Forderungen in Höhe von rund 29,2 Millionen Euro fällig gestellt.
PrimaCom ist in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in zahlreichen westdeutschen Schwerpunktregionen präsent. Das Unternehmen ist seit 1998 aktiv und verfügt nach eigenen Angaben über einen Breitbandzugang zu rund einer Million angeschlossenen Haushalte in Deutschland.
Nach Auskunft eines Sprechers soll es bei der Versorgung der Kunden zu keinerlei Ausfällen oder Einschränkungen kommen. Zudem sei das operative Geschäft innerhalb der Unternehmensorganisation gänzlich von der Finanzholding getrennt, und die Insolvenzmeldung habe sich ausschließlich auf die Finanzholding bezogen. Man wolle weiter investieren und auch die Ausbauvorhaben in Mitteldeutschland weiter vorantreiben, hieß es auf Anfrage der Redaktion. Günstige Kabelanbieter finden Sie auch in unserem Kabel Internet Vergleich.
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