
Pilotprojekt für Internet über Rundfunkfrequenzen gestartet
Vorerst wird nur in Baden-Württemberg die Testphase eingeleitet. 100 Testhaushalte sollen die Technologien auf Herz und Nieren testen. Insbesondere auf Störfälle soll geachtet werden, wie bei Fernseher oder Mikrofonen.
Baldern/Stuttgart (red) - Die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und Vodafone (www.vodafone.de) haben das erste Modellprojekt in Baden-Württemberg zur Verbreitung von Funkinternet über Rundfunkfrequenzen offiziell gestartet. Bis Mai 2010 nutzen 100 Testhaushalte in den Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim schnelles Internet mit bis zu sieben Megabit pro Sekunde via Funktechnologie.
Erste Testergebnisse seien vielversprechend, so der Regionalleiter von Vodafone, Christoph Lampe. Die Nutzer hätten die Endgeräte erhalten und diese ohne Schwierigkeiten in Betrieb genommen. Seit einer Woche seien die 100 Testkunden am Netz und surften bereits ausgiebig.
Untersucht werden in den nächsten zwölf Monaten die technische Reichweite, aber auch potenzielle Beeinträchtigungen bei der Verbreitung von DVB-T und Kabelfernsehen. Auch mögliche Störungen von Funkmikrofonen sollen ermittelt werden. Eingebunden sind unter Federführung der LFK neben Sendern und Kabelnetzbetreibern auch Mikrofonhersteller und Sendenetzbertreiber.
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