
Pfälzer Pläne für den Breitbandausbau auf dem Land
Der Ausbau der Breitbandverkabelung im nördlichen Rheinland-Pfalz soll nachhaltig verstärkt werden. Dazu haben das Land Rheinland-Pfalz und RWE Rheinland Westfalen Netz eine strategische Zusammenarbeit vereinbart.
Essen (red) - Angestrebt wird eine möglichst weitgehende Breitbandversorgung in elf Landkreisen, in denen RWE Rheinland Westfalen Netz aktiv ist (Altenkirchen, Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Rhein-Hunsrück-Kreis, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen).
RWE sagte für die kommenden Jahre in den rheinland-pfälzischen Landkreisen ihres Netzgebietes weitere Investitionen in den Energieinfrastrukturausbau zu. Von diesen Investitionen werde vor allem der ländliche Raum profitieren. Wegen Synergien und Kosteneinsparungen bei der Trassenverlegung sei auch eine umfangreiche Versorgung der Kommunen mit Breitbandnetzen möglich.
Mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz ist das Unternehmen in Gespräche mit der Bundesnetzagentur zur Absicherung der Verbindung zwischen Energie- und Kommunikationsinvestitionen unter Regulierungsgesichtspunkten getreten. RWE Rheinland Westfalen Netz und die zuständigen Landesministerien vereinbarten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe. Sie soll das weitere Vorgehen konkretisieren und identifizieren, welche Projekte sich in den nächsten Jahren in den angesprochenen Landkreisen realisieren lassen.
Die RWE Rheinland Westfalen Netz AG mit Sitz in Essen ist Eigentümerin eines der größten Verteilnetze in Deutschland. Von Osnabrück bis Trier und von Wesel bis Siegen betreibt sie über Tochtergesellschaften Strom-, Gas- und Wassernetze.
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