
o2 erweitert Rufnummernmitnahme für DSL-Kunden
Nun können auch Kunden von HanseNet und M-net, die zu o2 wechseln, ihre bestehende Rufnummer mitnehmen. Nichts geändert hat sich für wechselwillige Kunden von vier anderen großen Providern, diese dürfen ihre Nummern weiterhin zu o2 portieren.
München (red) - Ab 3. November können auch Wechselkunden von Alice und M-net ihre bestehende Rufnummer zu o2 mitnehmen. Diese so genannte Portierung der Rufnummer war bislang nur Kunden der Telekom, von Arcor, von NetCologne oder Versatel möglich, die zu o2 wechselten. Wer von einem anderen Provider zu o2 wechselt, kann seine alte Nummer auch weiterhin nicht mitnehmen. Die Portierung ist ohnehin nur möglich, wenn man innerhalb des eigenen Vorwahlbereichs verbleibt.
Bei o2 bekommt man keinen herkömmlichen Telefonanschluss im Festnetz, sondern einen so genannten NGN-Anschluss, der über die DSL-Leitung geschaltet wird. Diese Anschlüsse haben viele von ISDN bekannte Komfortmerkmale - so können zum Beispiel über o2 zwei Telefonate parallel geführt werden. Allerdings zeigen Kundenreaktionen nicht nur bei o2, dass die Sprachqualität der NGN-Anschlüsse nicht immer mit der im Festnetz zu vergleichen ist.
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