
NetCologne vermietet Glasfaserleitungen an Vodafone
Vodafone arbeitet künftig in punkto Netzausbau auch mit NetCologne zusammen; die Kölner vermieten einen Teil ihrer Infrastruktur an Vodafone. Über diese Glasfaserleitungen sollen bis zu 100 Mbits möglich sein.
Köln/Düsseldorf (red) – Der Kölner Netzbetreiber NetCologne GmbH und Vodafone Deutschland (www.vodafone.de) haben eine Kooperationsvereinbarung über Vorleistungen von NetCologne geschlossen. Vodafone möchte künftig die FTTB-Leitungen der NetCologne anmieten, um darüber auch den eigenen Kunden Highspeed-Internet anzubieten. FTTB bezeichnet die Leitungen, die via Glasfaser bis ins Haus gelegt werden (Fibre to the building).
NetCologne bietet seinen Endkunden in ein paar entsprechend ausgebauten Gebieten auf Basis ihres eigenen FTTB-Glasfasernetzes bereits DSL-Produkte mit Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s an. Das möchte Vodafone auch. Dies soll in Köln auf der Grundlage der FTTB-lnfrastruktur der NetCologne erfolgen. Der Düsseldorfer Konzern ist daher an einer entsprechenden Anmietung von Vorleistungsprodukten interessiert.
Dieses Modell folgt dem Gedanken des verhandelten Zugangs, wonach grundsätzlich Unternehmen, die Netze aufgebaut haben, diese auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Das wird für beide Parteien deutlich billiger. Das Abkommen sei bereits unterzeichnet worden. Bis Ende Februar sollen die Details geklärt sein; der Markstart ist für Mai 2011 geplant.
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