
LTE: Wofür die neue, schnelle Funktechnik steht
LTE steht ausgeschrieben für "Long Term Evolution" - doch was verbirgt sich dahinter? Die superschnelle Funktechnik könnte eines Tages UMTS ablösen und auch herkömmliches DSL alt aussehen lassen.
Hamburg (ddp/red) - LTE ist eine mögliche Technik für das Mobilfunknetz der nächsten Generation (NGMN - Next Generation Mobile Networks). LTE gilt als Nachfolgetechnik von UMTS und HSDPA. In der Chronologie wird LTE auch als Funktechnik der vierten Generation (4G) bezeichnet.
LTE soll mobile Bandbreiten bieten, die die herkömmlichen Übertragungsraten um ein Vielfaches übertreffen. Bei der Deutschen Telekom wird von "fünf- bis zehnmal höheren Bandbreiten als bisher" ausgegangen. Die Technik kann Spitzendatenraten von 100 Mbit/s im Downlink empfangen. Im Uplink werden Datenraten von 50 Mbit/s vom Mobilgerät zur Basisstation erreicht.
Der Standard GSM gehört der zweiten Generation (2G) an, UMTS der dritten (3G). Bei HSDPA ist von der "3,5. Generation" die Rede. Als Technologie der vierten Generation gelten neben LTE auch Mobile-WiMAX und Ultra Mobile Broadband (UMB). Alle 4G-Techniken konkurrieren um den Markt des mobilen Breitbands. Long Term Evolution wird jedoch von den großen Betreibern der UMTS-Netze favorisiert, die sich weltweit zur LTE-Technologie bekannt haben.
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