
LTE-Feldtests von E-Plus sind noch rein technisch
Die im März begonnenen LTE Feldtests sind E-Plus zufolge rein technischer Natur und dienen quasi der Vorbereitung: Man wartet noch den Ausbau der Infrastruktur ab, bevor man dann selber durchstarten will.
Düsseldorf (red) - Wie E-Plus (www.e-plus.de) gegenüber der Redaktion bestätigte, finden die Tests in Cloppenburg (Niedersachsen), Wachtendonk (Nordrhein-Westfalen) und Düsseldorf statt. Sie erstrecken sich über mehrere Frequenzen (wir berichteten). Reale Testkunden würden zunächst noch nicht beteiligt.
E-Plus ist ohnehin einen anderen Weg gegangen als die Konkurrenz: Bei der Frequenzauktion bei den für LTE vorgesehenen Frequenzen zunächst leer ausgegangen, zeigte man sich dennoch zufrieden. Nun setzt man statt allein auf LTE auf mehrere Pferde: So wird das E-Plus-Netz teilweise auf HSPA+ aufgerüstet. Der UMTS-Nachfolger ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s.
Der Umstieg auf LTE komme aufgrund mangelnder Infrastruktur noch zu früh, wie E-Plus-Chef Thorsten Dirks dem Nachrichtenmagazin Focus sagte. "Es gibt bei allen Anbietern nur verstreute Standorte, Endgeräte sind noch teuer und unausgereift", so Dirks. Bei steigender Nachfrage könne man dank der Tests die nächsten Schritte schneller einleiten.
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