
Kostenloses WLAN in Berlin noch nicht ganz vom Tisch
Der Berliner Senat hat einen Bericht über ein endgültiges Aus für kostenfreies WLAN in Berlin nicht bestätigt. Das Kardinalproblem: Anscheinend weiß keiner, wohin mit den Sendeantennen.
Berlin (ddp/red) - Der Sprecher von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke), Stephan Schulz, verwies auf die Senatssitzung am Dienstag kommender Woche. Dabei werde entschieden, wie mit dem Thema weiter verfahren werde.
Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" (Dienstagausgabe) sind die Pläne für ein flächendeckendes WLAN in Berlin vom Tisch. Grund sei, dass sich die Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Stadtentwicklung nicht auf ein gemeinsames Konzept hätten einigen können.
Wie Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion mitteilte, haben mehrere Termine der Staatssekretäre der Senatsverwaltungen zu diesem Thema stattgefunden.
Das Ergebnis sei, dass der überwiegende Bestand der Lampen nicht zur Verfügung stehe, "weil sie entweder gasbetrieben sind oder als stadtbildprägende Lampen" nicht für die Sendeantennen genutzt werden könnten. Deshalb stünden sie gerade für die touristisch interessanten Bereiche des Berliner Zentrums nicht zur Verfügung.
Die Nutzung der Ampeln sowie eines Großteils der Lampen im Ostteil der Stadt sei nur mit erheblichen Aufwendungen für den Betreiber zur Erstellung einer geeigneten Stromversorgung nutzbar, heißt es weiter.
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