
Kostenloses WLAN in Berlin ist endgültig vom Tisch
Die Einrichtung eines Drahtlosnetzes für den Internetzugang in der Berliner Innenstadt ist gescheitert - unter anderem daran, dass zu wenig passende Sendemasten gefunden werden konnten. Damit sind mehrere Jahre Vorbereitung umsonst gewesen.
Berlin (ddp/red) - Wie Wirtschaftsstaatssekretärin Almuth Nehring-Venus am Montag im parlamentarischen Wirtschaftsausschuss sagte, habe trotz intensiver Bemühungen des Senats kein passendes Paket für Investoren erstellt werden können. Das Netz sollte einen flächendeckenden Internet-Zugang ermöglichen.
Einer der Hauptgründe seien zu wenig passende Sendemasten gewesen. "50 Prozent aller Berliner Laternen, die für Antennen geeignet gewesen wären, sind Gaslaternen", sagte die Staatssekretärin. Für ein Anbringen von WLAN-Antennen seien diese ungeeignet. Darüber hinaus würden gesonderte Stromzuführungen für Antennenstandorte zu teuer.
"Angebote für private Netzbetreiber wären damit nicht attraktiv genug", sagte Nehring-Venus. Die Voruntersuchungen zum Berliner WLAN-Projekt, das in der Innenstadt ein kostenlos nutzbares drahtloses Netz aufbauen wollte, hatten sich über mehrere Jahre hingezogen.
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