
Kleine Anbieter holen beim Breitbandausbau auf
Die Regierung hat in Sachen Breitbandausbau viel versprochen, und so gibt es einiges zu tun: Wie viel gerade kleinere Anbieter für die DSL-Diaspora leisten, zeigt jetzt eine neue Studie.
Berlin (red) - Wie erste Ergebnisse einer für das Bundeswirtschaftsministerium erarbeiten Studie zeigen, haben kleine und mittelständische Unternehmen seit Anfang 2008 fast 200.000 Haushalte mit Breitband erschlossen. Bis Ende 2010 planen diese Unternehmen, zusätzlich mindestens weiteren 300.000 Haushalten einen Breitbandzugang zu ermöglichen.
Um den Wettbewerb weiter zu fördern, setzt Wirtschaftsminister Brüderle auf zwei Maßnahmen: Die verstärkte Mitnutzung bestehender Infrastrukturen und eine wettbewerbskonforme Ausgestaltung einer Rahmenregelung zur Leerrohrförderung. Beide Maßnahmen trügen dazu bei, die Marktzutrittskosten für Breitbandunternehmen zu senken und damit den Ausbau zu beschleunigen. Dazu soll auch der Infrastrukturatlas, der zum IT-Gipfel startet, einen Beitrag leisten.
Die Bundesregierung will mit ihrer Breitbandstrategie erreichen, dass bis Ende 2010 in Stadt und Land Breitbandanschlüsse mit mindestens 1 Mbit verfügbar sind. Über mobile und leitungsgebundene Techniken waren zum 1. Juli 2009 96,5 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten von 1 Mbit/s und mehr versorgbar.
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