
Kabel Deutschland soll an die Börse gebracht werden
Bei Kabel Deutschland steht wohl ein Börsengang bevor. Für den größten deutschen Kabelanbieter war zwischenzeitlich auch ein Verkauf geprüft worden, der jetzt offenbar abgeblasen wurde. Eine Bestätigung dafür gibt es ebenso wie Details zur Größenordnung noch nicht.
London (ddp/red) - Die Eigentümer des größten deutschen Kabelnetzbetreibers hätten sich für einen Börsengang und damit gegen einen Verkauf entschieden, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Dadurch könnten die Eigentümer auch in Zukunft einen Anteil an Kabel Deutschland halten.
Ein Börsengang der Kabel Deutschland GmbH (www.kabeldeutschland.de) mit Sitz in Unterföhring sei stets das Ziel des Mehrheitseigentümers Providence Equity Partners gewesen. Doch mehrere Interessenbekundungen von Beteiligungsgesellschaften hätten dazu geführt, dass Providence Equity eine Auktion gestartet habe.
Providence Equity habe fünf Gebote von sechs Beteiligungsgesellschaften erhalten, wobei sich die Gebote zwischen 5 und 5,5 Milliarden Euro bewegt hätten, sagten die Informanten. Ihnen zufolge hat BC Partners zusammen mit CVC Capital Partners geboten. Eigenständige Angebote hätten Advent International, Bain Capital, Carlyle Group und Hellman & Friedman abgegeben.
Die Höhe des Anteils von Kabel Deutschland, der an die Börse gebracht werden soll, ist unklar. Auch blieb offen, wann die Preisspanne festgelegt wird.
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