
Kabel BW bietet zwei Datenflats mit Surfstick an (Upd.)
Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW möchte künftig direkt eigene mobile Internet- und Telefondienste vermarkten. Vorerst möchte der Betreiber mit einem Angebot für schnelles mobiles Internet starten. Jetzt sind erste Details bekannt.
Heidelberg (red) – Kabel BW (www.kabelbw.de) hat sich bei dem Mobilfunkanbieter Telefónica o2 Germany Netzkapazitäten gesichert, um künftig direkt mobile Internet- und Telefondienste vermarkten zu können. Starten möchte der Betreiber vorerst mit einem Angebot für schnelles mobiles Internet.
Kabel BW offeriert zwei Datenflats, die ab sofort buchbar sind. Die Laptop Tages-Flatrate kostet 2,90 pro Nutzungstag, für die Laptop Power-Flatrate fallen monatlich 14,90 Euro an. Bei Buchung der Laptop Power-Flatrate sind die ersten drei Monate kostenfrei, bis sechs Wochen vor Ablauf der drei Freimonate kann kostenfrei zur Laptop Tages-Flatrate gewechselt werden.
Beide Tarife sind mit einem Internet-Stick von Kabel BW nutzbar, den man regulär für 69,90 Euro bekommt. Im Tarif Laptop Power-Flatrate bietet Kabel BW den Stick vergünstigt für 29,90 Euro an, im Bundle mit der Tagesflatrate muss man 49,90 Euro zahlen. Außerdem fällt einmalig eine Gebühr für Bereitstellung und Versand in Höhe von 19,80 Euro an.
Die Datenflats ermöglichen, es mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s im Download und bis zu 5,76 Mbit/s im Upload innerhalb Deutschlands mobil zu surfen. Ab einem Datenvolumen von 200 MB (Tagesflatrate) oder 3 GB (Monatsflatrate) wird auf GPRS-Niveau gedrosselt. Die Mindestlaufzeit beträgt jeweils 24 Monate. Die Datentarife gibt es nur im Bundle mit einem Clever Kabel Internet- oder Telefonie-Produkt, wodurch weitere Kosten entstehen können.
Neben dem Angebot für schnelles mobiles Internet möchte der Betreiber auch seine CleverKabel Internet- und Telefonpakete um Mobiltelefonie ergänzen. Weitere Tarif-Details möchte das Unternehmen jedoch erst in Kürze bekannt geben. Derzeit erreiche Kabel BW, laut eigenen Aussagen, mit seinen Triple-Play-Angeboten 3,6 Millionen Haushalte.
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