
Gut jeder zweite Haushalt hat einen Breitbandanschluss
Bereits mehr als jeder zweite Haushalt in Deutschland ist an das schnelle Internet angeschlossen. Die allermeisten Verbindungen laufen über DSL, doch Kabel, Satellit und Co. holen auf.
Bonn (afp/red) - Die Zahl der Breitbandanschlüsse wuchs 2008 um 2,4 Millionen auf nun 22,6 Millionen, wie die Bundesnetzagentur in Bonn in ihrem Jahresbericht am Donnerstag mitteilte. Damit verfügten Ende vergangenen Jahres 57 Prozent aller deutschen Haushalte über einen schnellen Internetanschluss. Mit 20,9 Millionen Nutzern setzten die meisten Verbraucher dabei auf DSL, das über die herkömmliche Telefonleitung funktioniert. 1,7 Millionen Internetanschlüsse liefen über andere Techniken wie Fernsehkabel, Satellit oder Stromleitungen.
Mit dem schnellen Internet wuchs auch die Bedeutung der Internettelefonie. Dabei laufen die Gespräche nicht mehr über die klassischen Telefonleitungen, sondern werden über das Internet vermittelt, Anrufe sind aber auch auf klassische Festnetz- und Handyanschlüsse möglich. Nur noch 64 Prozent der Telefonieanschlüsse waren laut Bundesnetzagentur Anschlüsse im klassischen Festnetz, 21 Prozent liefen über sogenannte entbündelte DSL-Anschlüsse, die keine Telefonleitung mehr haben. 15 Prozent der Sprachanschlüsse liefen demnach über das Fernsehkabel. Für den Ausbau der Breitbandversorgung auch auf dem Land setzt die Bonner Behörde nun vor allem auf freiwerdende Funkfrequenzen.
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