
GSMA: Eine Milliarde HSPA-Verbindungen bis Ende 2012
Nach Angaben der Mobilfunk-Vereinigung GSMA werden bis Ende Juni weltweit 500 Millionen Mobilfunkverbindungen über HSPA entstehen. LTE hat eineinhalb Jahre nach Start des ersten kommerziellen Netzwerks die 1-Million-Marke erreicht.
London (red) - Dies seien Auswirkungen der explosionsartigen Nachfrage nach Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten rund um den Globus, so die GSMA. Monatlich kommen über 19 Millionen HSPA-Verbindungen hinzu. Es wird vorhergesagt, dass die Branche bis Ende 2012 eine Milliarde HSPA-Verbindungen verbuchen wird. Genauso rasant schreiten die Markteinführungen bei LTE-Netzwerken voran, wo 300 Millionen Verbindungen bis 2015 erwartet werden.
Die Akzeptanz von HSPA-Mobil-Breitband (3G) während der ersten sechs Jahre ist laut GSMA zehnmal grösser als die der 2G-Mobiltelefone, als diese erstmals Mitte 1990 eingeführt wurden. Darüber hinaus werden Mobil-Betreiber im Laufe der nächsten fünf Jahre voraussichtlich fast 100 Milliarden Dollar in HSPA, HSPA+ und LTE-Netzwerke (4G) investieren. Diese Technologien bieten theoretisch Download-Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.
"Die globale Einführung von HSPA+- und LTE-Netzwerken wird bei der Entwicklung von Cloud-basierten Anwendungen und Diensten eine führende Rolle spielen. Dennoch werden Schlüsselfaktoren wie Geräteverfügbarkeit, Regulierung und Preis das Wachstum in den globalen Regionen diktieren. Bei LTE wird die Asien-Pazifik-Region bis 2015 43 Prozent von LTE-Verbindungen verbuchen, jedoch wird das Wachstum anfangs von Entwicklungen in Nordamerika und Westeuropa gesteuert werden", prognostiziert Joss Gillet, leitender Analyst bei Wireless Intelligence.
Mehr als 3.100 Geräte unterstützen HSPA und es gibt zwischenzeitlich 350 live HSPA-Netzwerke in 132 Ländern. Die schnellere Variente HSPA+ gibt es in 50 Ländern, während weitere 52 Netzwerk-Upgrades geplant sind. Angesichts der fortlaufend steigenden Nachfrage nach mobilem Breitband werde laut GSMA mehr Frequenzspektrum gebraucht, um die dafür erforderliche Kapazität zu liefern. Dafür müssten Regierungen unter anderem Frequenzen neu vergeben, die durch durch den Umstieg auf digitales Fernsehen freiwürden.
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