
freenet will angeblich Standorte in Stuttgart und Elmshorn schließen
Der Hamburger Telekommunikationsanbieter freenet will einem Medienbericht zufolge den debitel-Standort in Stuttgart und den Talkline-Standort in Elmshorn schließen. Der Konzern wies dies inzwischen zurück. Entschieden sei noch nichts.
München/Büdelsdorf (ddp/cm) - Von dem Stellenabbau seien viele der insgesamt 4200 Mitarbeiter betroffen, berichtete das Magazin "Focus" am Samstag. Die übrigen Angestellten sollten nach Hamburg wechseln. Zudem plane der neue Gesamtmarken-Chef Eckhard Spoerr einen einheitlichen Firmenauftritt als "Billigmarke". Erst kürzlich war der frühere debitel-Chef Oliver Steil aus dem Unternehmen ausgeschieden - unter anderem wegen Differenzen über eine mögliche Ausrichtung als Billigmarke.
Entgegen der "Focus"-Darstellung, so die Reaktion aus dem freenet-Konzern, seien im Rahmen des Zusammenschlusses der debitel group mit der freenet AG (www.freenet.de) noch keinerlei Entscheidungen hinsichtlich Standortfragen oder möglichen Entlassungen gefällt worden. Vielmehr sei richtig, dass ein gemeinsames Integrationsteam, bestehend aus Mitarbeitern von debitel und freenet, mit der Analyse verschiedenster Integrationsthemen beschäftigt ist. Diese Analysephase dauere noch an, und die Ergebnisse würden vor der finalen Entscheidung mit den Arbeitnehmervertretungen diskutiert.
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