
freenet-Umbau: Auch Strato soll verkauft werden
Einem Zeitungsbericht zufolge ist die Aufteilung des freenet-Konzerns noch längst nicht zu Ende. So soll auch der Berliner Ableger Strato verkauft werden. Der Standort Elmshorn macht komplett dicht.
Hamburg/Büdelsdorf (red) - Einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" zufolge kehrt immer noch keine Ruhe im Hamburger freenet-Konzern (www.freenet.de) ein. Nach dem jüngst bekannt gewordenen Verkauf der DSL-Sparte freenets an United Internet soll, so schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise, jetzt auch die Berliner Webhosting-Tochter Strato abgestoßen werden.
Zu der geplanten Ausrichtung des freenet-Konzerns würde ein Verkauf Stratos gut passen, denn freenet will künftig den Mobilfunk zum Kerngeschäft machen. Im Zuge der Umstrukturierung werden voraussichtlich rund 1000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, der Standort Elmshorn soll komplett geschlossen werden. Unterdessen kündigte am Donnerstag der freenet-Aufsichstratsvorsitzende Dr. Helmut Thoma an, nach der Hauptversammlung am 7. Juli seinen Posten niederzulegen.
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