
freenet-Mitarbeiter stemmen sich gegen Zerschlagung
Die Mitarbeiter des Konzerns sind ebenso wie ihr Chef gegen eine Zerschlagung des Telefonkonzerns. Am Freitag ist Hauptversammlung, und zuvor sollen mit dem offenen Brief der Mitarbeiter möglichst viele Aktionäre eingenordet werden.
In einem offenen Brief haben sich Betriebsräte und Mitarbeiter des Hamburger freenet-Konzerns (www.freenet.de) gegen die von Großaktionären geplante Zerschlagung des Unternehmens ausgesprochen. Die vor allem von Drillisch und United Internet angestrebte Aufsplittung von freenet in einen Mobilfunk- und einen DSL-Anbieter ist nicht im Sinne der Angestellten, die sich damit hinter freenet-Chef Eckhard Spoerr stellten.
Der offene Brief ist in Form einer ganzseitigen Anzeige in der Tagespresse erschienen. Der Hintergrund: Am Freitag dieser Woche ist Hauptversammlung bei freenet, am Donnerstag werden die Halbjahreszahlen veröffentlicht. Die Mitarbeiter wollen nun möglichst viele Aktionäre davon überzeugen, gegen eine Zerschlagung des Konzerns zu votieren. Im Vorfeld der Versammlung hatte Spoerr angekündigt, eigene Pläne zur Zukunft des Unternehmens vorzustellen, die sich wohl nicht mit denen United Internets und Drillischs werden vereinbaren lassen.
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