
freenet hat sein DSL-Geschäft schon "aufgegeben"
Der künftig unter dem Label mobilcom debitel firmierende freenet-Konzern hat seine vorläufigen Zahlen für 2008 genannt. Das zum Verkauf stehende DSL-Geschäft gilt darin schon als "aufgegeben".
Büdelsdorf (red) - Der freenet-Konzern (www.freenet.de) hat die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2008 bekannt gegeben. Das Ergebnis vor Steuern lag demnach mit 207,1 Millionen Euro um 6,6 Millionen niedriger als im Jahr 2007. Das zum Verkauf stehende DSL-Geschäft und die bereits vor dem Bilanzstichtag veräußerte debitel Nederland werden in den Konzernzahlen für die Rechnungslegung als "aufgegebene Geschäftsbereiche" ausgewiesen.
Mit dem Verkauf der freenet DSL Sparte, für die es immer noch keinen Käufer gibt, soll ein Teil der Schulden aus dem debitel-Kauf abgetragen werden. freenets DSL-Bereich sollte eigentlich schon längst verkauft sein. Dem inzwischen abgesetzen langjährigen freenet-Chef Eckhard Spoerr wurde vorgeworfen, mit unrealisitischen Forderungen den Verkauf torpediert zu haben.
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