
Filiago öffnet Internetcafés an extremen Orten
Filiago installiert im Zuge einer vierwöchigen Roadshow Satelliten-Internetcafés an extremen Orten in Deutschland. Der Internetanbieter via Satellit will damit die Aufmerksamkeit auf die mangelhafte DSL-Versorgung ländlicher Regionen lenken.
Hamburg (red) - Als Anbieter von Internet über Satellit führt Filiago vom 13. Januar bis 5. Februar 2012 eine vierwöchige Roadshow durch. An den nördlichsten, tiefsten und entlegensten Orten Norddeutschlands installiert Filiago ein temporäres Highspeed-Internetcafé. Damit will das Unternehmen aus Bad Segeberg auf die Technologie von Internet über Satellit aufmerksam machen und zeigen, dass selbst in Orten ohne Aussicht auf DSL-Anschluss schnelles Internet möglich ist.
"Wir deklarieren 2012 zum Jahr des Satelliten-Internets. Unsere Roadshow, die unter anderem zum nördlichsten bewohnten Punkt Deutschlands führt, ist der Auftakt dafür. Mit unserem Produkt ASTRA2Connect möchten wir zeigen, dass Internet in DSL-Geschwindigkeit auch am verlassensten Ort möglich ist", sagt Utz Wilke, Geschäftsführer der Filiago GmbH & Co KG. Unterstützt wird die Roadshow von Unternehmen, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Betroffenen aus Gemeinden in den sogenannten 'DSL-Wüsten'.
Mit der Installation eines Satelliten-Internetcafés an den nördlichsten und tiefsten Punkten in Deutschland will Filiago symbolisch auf die mangelhafte DSL-Versorgung aufmerksam machen. In den ländlichen Regionen sind etwa 25 Prozent der Haushalte und zehn Prozent der Unternehmen vom Datenhighway ausgeschlossen, da sie keinen Zugang zu schneller Information und Kommunikation besitzen. Mit ASTRA2Connect will Filiago den Bewohnern der 'weißen Flecken' in der DSL-Landschaft eine Alternative bieten: Per Satellit sind Verbindungen mit bis zu zehn Megabit pro Sekunde möglich - unabhängig von geografischen Bedingungen und Telefon- oder DSL-Leitungen. Der ortsunabhängige Internetzugang über Satellit ist ab 39,95 Euro pro Monat erhältlich.
Den Auftakt der Tour macht Varchentin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, gefolgt von drei Gemeinden in Schleswig Holstein: Wilster bei Itzehoe (tiefste Landesstelle Deutschlands), Rodenäs bei Niebüll (nördlichster Festlandspunkt) und die Nordspitze von Sylt als nördlichster bewohnter Punkt in Deutschland.
Das wirtschaftliche Potenzial dieser Regionen jenseits der Ballungszentren kann bisher nicht voll ausgeschöpft werden. Im europäischen Vergleich der Versorgung mit schnellem Internet erreicht die Wirtschaftsnation Deutschland lediglich Platz sechs und bleibt damit hinter Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien zurück.
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