
Ex-freenet-Chef Eckhard Spoerr bekommt Millionenstrafe
Der vor kurzem zurückgetretene ehemalige freenet-Chef Eckhard Spoerr muss insgesamt eine Million Euro an die Hamburger Staatskasse zahlen. Spoerr wurde ebenso wie seinem Finanzchef verbotener Insinderhandel vorgeworfen.
Hamburg (red) - Der ehemalige freenet-Chef Eckhard Spoerr und sein Finanzchef Axel Krieger haben im Hamburger Prozess um einen möglichen Insiderhandel der beiden Manager hohe Geldstrafen erhalten. Spoerr muss 300.000 Euro zahlen, Krieger 150.000, zudem müssen beide je 700.000 Euro zurückzahlen, die sie bei dem Geschäft verdient hatten. Auch dieses Geld fließt an die Staatskasse.
Spoerr, der freenet (www.freenet.de) zum 23. Januar "auf eigenen Wunsch" verlassen hatte, und Krieger war vorgeworfen worden, im Jahr 2004 unter unrechtmäßigen Umständen Aktien aus umgewandelten Aktienoptionen verkauft zu haben. Jeder der beiden soll aufgrund des genutzten Insiderwissens gut eine Millon Euro Gewinn gemacht haben.
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