
EU sponsert Breitband-Ausbau mit einer Milliarde Euro
Auf dem "Gipfel der Harmonie" gab es eine Einigung in vielen strittigen Fragen. Ein Fünftel des jetzt genehmigten Fünf-Milliarden-Euro-Pakets soll dem Breitband-Ausbau zugute kommen. Schnelle Internetanschlüsse fehlen insbesondere auf dem flachen Land.
Brüssel (afp/red) - Die EU-Staaten haben sich nach monatelangem Streit auf ein Konjunkturpaket in Höhe von fünf Milliarden Euro geeinigt. Der tschechische Ministerpräsident und amtierende Ratsvorsitzende Mirek Topolanek sprach am Donnerstagabend von einem "Kompromiss, den jeder unterschreiben kann". Mit dem Geld sollen Energieprojekte und schnelle Internetverbindungen in der EU finanziert werden.
Rund eine Milliarde Euro ist für den Breitband Ausbau eingeplant, vier Milliarden Euro für Energieprojekte. Wegen der strengen zeitlichen Kriterien ist damit zu rechnen, dass nicht die gesamten Gelder des Konjunkturpakets ausgeschöpft werden. Die Bundesregierung hatte die Höhe der Hilfen kritisiert, von denen Deutschland bei einer vollen Inanspruchnahme eine Milliarde Euro hätte zahlen müssen. Die für den Ausbau der Breitbandverbindungen auf dem Land gedachten Gelder können dem Kompromiss zufolge nun auch für die ländliche Entwicklung eingesetzt werden.
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