DSL-Diaspora
09.02.2010


EU genehmigt weitere Gelder für die DSL-Diaspora
Eine gezielte Breitbandförderung im ländlichen Raum Sachsens hat jetzt von der EU-Kommission grünes Licht erhalten. Pro Projekt darf immerhin eine halbe Million Euro ausgegeben werden.
Brüssel (ddp/red) - Die Europäische Kommission hat die gezielte Förderung von Breitband Internet im ländlichen Raum in Sachsen genehmigt. Kommunen in unterversorgten Gebieten ist es demnach erlaubt, Rohre auf eigene Kosten zu verlegen und sie Breitbandanbietern zur Kabelverlegung bereitzustellen, wie die Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.
Die digitale Spaltung schließen
Zudem wurden Zuschüsse für die Umsetzung von Breitbandvorhaben in Höhe von 500.000 Euro je Projekt genehmigt. Die Finanzhilfen für die DSL-Diaspora kommen von der EU und vom Land Sachsen. Durch die Beihilfen könne die "digitale Kluft weiter geschlossen werden", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.
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