
DSL-Kundenservice hat sich offenbar kaum verbessert
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist einer aktuellen Studie zufolge mit ihrem DSL-Anbieter unzufrieden. Nur ein Drittel der Befragten würde den eigenen Provider weiterempfehlen. Punkten konnten dieses Mal regionale Anbieter.
Hamburg (red) - Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Deutschen ist unzufrieden mit ihrem DSL-Anbieter. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kundenzufriedenheitsstudie 2009 der Zeitschrift Computerbild, in der rund 7.300 Teilnehmer ihre Erfahrungen schilderten. Bewertet wurden insgesamt 18 Unternehmen - nur zwei davon schnitten "gut" ab, sieben "befriedigend", acht "ausreichend" und eines "mangelhaft". Die Nutzer verteilten Noten für Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Kundenservice und Preis-Leistungs-Verhältnis der DSL-Produkte.
Die Ergebnisse zeigen, dass lediglich ein Drittel der Befragten ihren derzeit genutzten Provider weiterempfehlen würde. Zudem kommt der Kundenservice bereits das zweite Jahr in Folge besonders schlecht weg: 36 Prozent der Umfrageteilnehmer sind mit den Leistungen ihres Providers zufrieden - nur zwei Prozent mehr als 2008, obwohl viele Anbieter inzwischen "Service-Offensiven" fahren. Als Gründe für die schlechte Bewertung nennen die Nutzer fehlendes Fachwissen, Unfreundlichkeit und Schlampigkeit. Auch kostenpflichtige Service-Rufnummern ärgern viele Kunden.
Gute Bewertungen erhielten die regionalen Anbieter Unitymedia (Nordrhein-Westfalen und Hessen) und das Münchner Unternehmen M-Net (Bayern). Vodafone folgt auf Rang drei und wurde damit bester überregionaler Internet-Provider. Auf dem letzten Platz landete EWT.net (inzwischen Tele Columbus). Die Ergebnisse seien "sehr ernüchternd", so das Fazit der Tester.
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