
Deutsche Telekom will 1600 Stellen streichen (Upd.)
Die Deutsche Telekom will einem Bericht zufolge Personal in ihrer Konzernzentrale abbauen. Rund 1600 Stellen sollen wegfallen, so das "Handelsblatt" am Montag.
Düsseldorf (afp/dapd/red) - Das seien acht Prozent der Posten in der Verwaltung des Konzerns. Abgebaut werden soll demnach vor allem im gehobenen Management. "Da gibt es einen unglaublichen Wasserkopf", zitierte die Zeitung aus Konzernkreisen. Betroffen seien die Bereiche Personal und Finanzen sowie derjenige von Telekom-Chef René Obermann selbst.
Bei den zur Disposition stehenden Stellen handele es sich anders als gemeldet nicht nur um das gehobene Management, sondern alle Ebenen von Angestellten.
Die Telekom (www.telekom.de) bestätigte dem "Handelsblatt", dass es Kürzungspläne für die Zentrale gibt. "Im Rahmen des laufenden Sparprogramms 'Save for Service' schauen wir uns auch Funktionen in der Zentrale an', sagte ein Sprecher dem Blatt. Zum Umfang wollte er sich demnach nicht äußern.
Update: Ziel des Vorstandsvorsitzenden René Obermann sei es, Doppelstrukturen in den Einheiten Personal, Finanzen und in seinem eigenen Bereich zu beseitigen, hieß es in dem Bericht. Das vom "Handelsblatt" genannte Ziel, bis zu 1.600 Stellen abzubauen, bezeichnete der Sprecher als "theoretischen Maximalwert". Dies solle zudem nur freiwillig, etwa durch das Nichtbesetzen offener Stellen, Vorruhestandsregelungen und Abfindungsangebote, geschehen.
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