
Breko-Kritik: Die Telekom will sich ihre Wettbewerber backen
Der Bundesverband Breitbandkommunikation hält das Angebot der Deutschen Telekom zur Öffnung ihres VDSL-Netzes noch für erläuterungsbedürftig. Beim Verband hat man den Eindruck, dass sich die Telekom den Wettbewerb maßschneidern will.
Bonn (red) - "Bisher enthält das Angebot der Telekom noch keine Optionen für Wettbewerber, die ihr Netz auf der Basis der Teilnehmeranschlussleitung weiter ausbauen und den Kunden so eigene VDSL-Angebote unterbreiten wollen", monierte Rainer Lüddemann, Geschäftsführer des Breko-Verbands.
Hier seien die Telekom und der Breko zur Zeit im Gespräch, ohne dass es bereits ein Ergebnis gibt. Dennoch erwarte der Verband ein "akzeptables Angebot" für den Zugang zu den Kabelverzweigern und zu Leerrohren, welches den infrastrukturbasierten Wettbewerbern zeitgleich mit dem VDSL-Bitstrom-Angebot zur Verfügung stehen müsse.
Es dürfe nicht dazu kommen, dass sich die Telekom den VDSL Wettbewerb aussuche, den sie haben wolle, nämlich lediglich einen Resale-Wettbewerb auf ihrem eigenen Netz, so die Befürchtung von Lüddemann. Der Verbandschef appellierte an Politik und Regulierer, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die angekündigte Öffnung des VDSL-Netzes und die Preisgestaltung des VDSL-Bitstrom-Angebots der Telekom nicht zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten infrastrukturbasierter Anbieter führt.
- Telekom und M-net bauen gemeinsames Glasfasernetz
- Telekom führt Servicepauschale für DSL-Entstörung ein
Unsere DSL-Schnäppchen zum Frühlingsbeginn - Bitkom erwartet VDSL-Investitionen von 50 Milliarden Euro
Telekom: VDSL ohne IPTV und auch für Konkurrenten - Telekom vermietet künftig DSL-Router und Receiver
- Carpo kündigt Lidl-DSL-Bestandskunden zum März
- Neun Netzbetreiber gründen Bundesverband Glasfaser
- NetCologne und M-net verlassen den Breko-Verband
DSL-Schnäppchen: So spendabel sind die Anbieter im Februar
Leserumfrage