
Arcor kündigt Glasfaser bis ins Wohnzimmer an
100 Mbit/s sollen im Rahmen des neuen Glasfaser-Highspeed-Projekts möglich werden, das Arcor am Donnerstag in Hessen startet. Die schnellen Anschlüsse ermöglichen Fernsehen via Internet, aber natürlich auch Telefonie und Breitband-Surfen.
Eschborn (red) - Arcor (www.arcor.de) testet im hessischen Hanau Kommunikationsanbindungen der Zukunft: Rund 300 Wohneinheiten des Baukomplexes "Coloneo" sollen direkte Glasfaseranschlüsse bis ins Wohnzimmer erhalten. Diese Lichtwellenleiter ersetzen dann die konventionellen Kupferleitungen.
Damit sind laut Arcor Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich. Die Bewohner des Coloneos können dann über die Glasfaserleitung telefonieren und surfen, aber auch beispielsweise hochauflösende Filme via Internet betrachten. Am Donnerstag, dem 2. April, soll das Glasfaser Projekt im Rahmen eines Pressegesprächs näher vorgestellt werden.
Das Hanauer Vorhaben ist indes nicht das einzige Hochgeschwindigkeitsprojekt des Eschborner Anbieters. Mitte November hatte Arcor im thüringischen Ballstädt ein Pilotptojekt gestartet, das den kleinen Ort mit Breitbandtechnik und Spitzengeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde versorgt. Dort trägt die Gemeinde einen Teil der Kosten.
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