
Angriffe auf DSL-Router über manipulierte Webseiten
In einem aktuellen Test zeigte sich, dass Angreifer über manipulierte Webseiten die Konfiguration von DSL-Routern verändern können. Zum Beispiel könnten alle Anrufe des Nutzers unbemerkt auf teure 0900er-Vorwahlen umgestellt werden.
München (red) - DSL-Router seien durch neue Angriffe aus dem Internet gefährdet, berichtet das IT-Magazin TecChannel nach aktuellen Sicherheitstests. Die Attacken erfolgten im Internet über manipulierte Websiten, die als solche nicht zu erkennen seien.
Verfügen Nutzer nicht über wirksame Sicherheitsmaßnahmen, könnten nun unbemerkt alle Konfigurationen des Routers, die über die Web-Oberfläche zu erreichen sind, beliebig geändert werden. Angreifer könnten etwa alle Anrufe des Nutzers auf teure 0900er-Vorwahlen umstellen. Aber auch sensible Anwendungen wie Kreditkartenzahlungen seien gefährdet.
Anwender sollten, rät das Magazin, bei der ersten Konfiguration ihres DSL-Routers einen Passwortschutz einrichten. Zudem sollte man während des Zugriffs auf den Router keine weiteren Internet-Seiten geöffnet halten und nach der Konfiguration den Browser beenden.
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