
Alternative Anbieter legen um zehn Prozent zu
Die im Breko zusammengeschlossenen alternativen DSL- und Telefonanbieter haben im vergangenen Jahr um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen können. Derzeit stehen Investitionen in die nächste Generation der Breitbandnetze im Fokus.
Düsseldorf (red) - Diese Zahlen gab Erna-Maria Trixl, Präsidentin des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko), am Mittwoch bei der Vorstellung der Wirtschaftsdaten der Mitgliedsunternehmen bekannt. In den vergangenen drei Geschäftsjahren haben die Breko-Unternehmen ihr Investitionsvolumen kontinuierlich erhöht. Mittlerweile stammen 26 Prozent der Investitionen im deutschen TK-Markt von Verbandsmitgliedern.
Laut Verbandspräsidentin Trixl investierten die alternativen Netzbetreiber im Vergleich zur Deutschen Telekom gemessen an Umsatz und Ergebnis deutlich mehr in die Breitbandinfrastruktur in Deutschland. Diese Investitionen in die nächste Generation der Breitbandnetze seien insbesondere für den ländlichen Raum wichtig. Dahe seien Politik und Bundesnetzagentur gefordert, die Entwicklung von Open-Access-Geschäftsmodellen zu unterstützen, so Trixl.
Für den Breko sei Open Access kein Selbstzweck. Die Verbandsunternehmen unterstützen nach eigenen Angaben solche Geschäftsmodelle, die auf eine erzwungene Trennung der drei Ebenen der Wertschöpfungskette - Infrastruktur, Netzbetrieb und Dienste - verzichten. Wesentlich sei letztendlich nur eines: die Forcierung des Glasfaserausbaus unter diskriminierungsfreier Bereitstellung eines Netzzugangs für Dritte. Eine Vorab-Festlegung von Preisgrenzen hält man beim Breko für investitionshemmend.
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