| Deine IP-Adresse lautet | 38.107.191.88 |
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| Dein Rechnername lautet | |
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| Dein Betriebssystem | unknown |
| Dein Internetanschluss kommt von | |
| Proxy | Nein |
| Dein Netzknoten befindet sich in |
Stadt: Region: Land: |
Den Begriff IP-Adresse hat garantiert jeder schon einmal gehört, aber nicht jeder kann sich darunter etwas vorstellen. Aus diesem Grund soll die Aufgabe von IP-Adressen und deren Aufbau hier näher erläutert werden.
1. TCP/IP-Protokoll
IP-Adressen sind untrennbar mit dem so genannten TCP/IP-Protokoll verbunden, das ausgeschrieben für "Transport Control Protocol/Internet Protocol" steht. TCP ist dabei die Transportschicht, die unter anderem für die Fehlerkorrektur der übertragenen Daten zuständig ist, während IP hingegen die Vermittlungsschicht darstellt. Das Internet Protocol stellt mehr oder weniger die Grundlage des Internets dar.
Während bis vor einigen Jahren ausschließlich IPv4 verwendet wurde, hält IPv6 derzeit immer mehr Einzug in das Internet bzw. dessen Kernkomponenten wie Router, Server usw. Einer der Hauptgründe für den Übergang zu IPv6 ist unter anderem die drohende Knappheit an freien IP-Adressen in IPv4 sowie Designschwächen in manchen Teilen des alten IP-Protokolls, die hier jedoch nicht näher betrachtet werden sollen.
2. Class A/B/C-Netze
Vereinfacht ausgedrückt werden IP-Adressräume in drei Klassen (Class A/B/C) unterteilt. Die Klassen unterscheiden sich hinsichtlich der verwaltbaren Rechner: So kann ein Class A-Netz bis zu 16,7 Millionen Hosts adressieren, während es bei einem Class B-Netz immerhin noch 65.535 Hosts sind. Das Schlusslicht bilden dabei Class C-Netze, die lediglich 256 Hosts erlauben.
Der Vollständig halber sei noch erwähnt, daß es darüber hinaus noch Class E/D-Netze gibt; diese sind aber für die Mehrzahl der normalen Anwender uninteressant.
3. Aufbau von IP-Adressen
Wie im letzten Punkt erwähnt, gibt es verschiedene Adressbereiche. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die IP-Adresse, deren Aufbau hier näher betrachtet werden soll.
Eine IPv4-Adresse setzt sich immer aus vier Oktets bzw. Bytes zusammen, die als Dezimalzahl dargestellt und durch einen Punkt getrennt werden (Beispiel: 192.168.100.1). Desweiteren enthält jede IP-Adresse einen so genannten Host- und einen Netzwerk-Teil, die sich wie folgt zusammensetzen, wobei der Buchstabe N den Netzwerkteil und der Buchstabe H den Hostteil definiert:
- Class A: N.H.H.H (Ein großes Netzwerk, sehr viele Hosts)
- Class B: N.N.H.H (Mittelgroßes Netzwerk, viele Hosts)
- Class C: N.N.N.H (Mehrere Netze, geringe Anzahl von Hosts)
4. Warum sind IP-Adressen überhaupt notwendig?
Man kann sich IP-Adressen salopp gesagt als Straßennamen und Hausnummern im Internet vorstellen: Genauso wie die Post diese Daten zur Auslieferung von Briefen und Päckchen verwendet, werden Daten im Internet anhand der IP-Adresse geroutet. Mit Hilfe von IP-Adressen kann die Lokation eines Hosts bestimmt werden; die Ermittlung des (nicht immer optimalsten) Wegs dorthin wird auch als Routing bezeichnet.
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